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  Thema: Das Kreuz 2
 
    

Hauskreis 14.4.10

Das Kreuz 2

 

 

Das Kreuz ist deshalb der herrlichste Ort den es für uns zumindest auf dieser Welt gibt, weil es ein Ort ist an dem es keine Anklage mehr gibt. Jesus hat dort alle Forderungen die gegen uns waren getilgt. Wir sind frei!

 

Das letzte Mal hatten wir folgende Verheißungen die Jesus uns auf seinem Weg zum Hügel von Golgatha mitgegeben hatte:

Ich werde deinen dunklen Seiten tragen – Gottes Verheißung im Speichel der Soldaten. Wir versuchen gute Menschen zu sein, schaffen es aber nicht. Damit uns dieses Fallen nicht kaputt macht hat Jesus sich bespucken lassen. Der Schmutz in unseren Herzen wurde durch den Speichel ans Kreuz gebracht.

 

Ich vergebe dir – Gottes Verheißung in den Nägeln.

Es gab eine Liste mit Sünden und Fehlern von uns. Es gab eine Liste die uns verurteilen wollte. Jesus hat sie mit ans Kreuz genommen. Sie wurde zusammen mit dem Nagel der Gottes Hand durchbohrte an Kreuz geheftet. Unlesbar gemacht durch Gottes geöffnete Hand und durch sein Blut.

 

Ich verstehe deinen Schmerz – Gottes Verheißung in dem mit Wein getränkten Schwamm.

Jesus hat über 332 eindeutige Prophezeihungen erfüllt. Die letzte die er mit dem Satz mich dürstet erfüllte, war eine klare Ansage von ihm das wir ihm vertrauen dürfen. Er hält Wort! IMMER!

 

Ich werde dich ewig lieben – Gottes Verheißung im Kreuz.

Von der Welt werden wir immer wieder ausgeschlossen. Von Jesus Liebe niemals. Er ging für uns, als wir noch Sünder waren ans Kreuz. Weil er uns so sehr liebte. Er lies sich für uns hinrichten obwohl er wusste das wir der Grund für seine Hinrichtung waren. Wir waren ihm diesen Weg wert. Und damit wir niemals vergessen das er uns auch in dieser schwersten Stunde geliebt hat, hat er sich mit weit geöffneten Armen hinrichten lassen. Sie sollen sagen: „ Kommt her zu mir, ich liebe euch!“

 

Ich liebte euch so sehr, das ich einer von euch wurde.“ - Gottes Verheißung in der Dornenkrone. 

Gott ist ewig. Er hat kein Anfang und kein Ende. Bevor unsere Welt war, war Gott schon. Wir könnten vielleicht den Zeitpunkt ermitteln an dem das erste Mal eine Welle gegen das Ufer geschlagen hat, oder wann der erste Stern jemals aufleuchtete. Aber eine Anfang für Gott gib es nicht. Weil er der Anfang von allen war. Bei Gott gibt es weder Zeit noch Raum denken. Gott ist von Anfang an und immer in alles Zeitaltern gewesen. ( Deshalb ist es für Gott auch kein Problem mit uns zurück in unsere Kindheit zu gehen und uns zu heilen ). Gott ist also nicht gebunden an Zeit und Raum. Gott ist Geist, und er kennt keine Grenzen. Er ist in Bretten genauso wie in Afrika. Bei mir genauso wie bei dir. Sein Arm ist niemals zu kurz um zu helfen.

Und dann wurde er Mensch. 3 Jahrzehnte war er darauf beschränkt nur soweit zu kommen wohin ihn seine Füße trugen. Er war niemals an Zeit gebunden, plötzlich war er das ständig. Als Kind musste er den >Tempel verlassen weil seine Zeit um war. Als Mann musste er Nazaret verlassen weil seine Zeit um war. Und als Erlöser musste er sterben, weil seine Zeit um war. 33 Jahre lebte er, der Ewige, in der Begrenzung der Zeit.

Gott der keine Begrenzung kannte unterwarf sich unsretwegen Begrenzungen. Er war im Fleisch gefangen, wurde müde, war auf menschlich funktionierende oder versagende Muskeln angewiesen.

Man sollte sich fragen ob er jemals in Versuchung stand diesen Umstand zu ändern. Wenn er auf seinen Wanderungen war und müde wurde ob er dann jemals den Gedanken hatte sich in eine andere Stadt zu versetzen. Möglich wäre es ihm sicher gewesen. Oder ob er je in der Versuchung stand das Wetter zu ändern, besonders dann wenn er bei peitschenden Regen, durchnässt bis auf die Knochen noch immer draußen bei den Kranken und Einsamen und Verstoßenen war. Wenn er je in der Versuchung war dann hat er ihr niemals nachgegeben. Auch nicht als ein Soldat sich Zweige suchte die ausgereift genug waren um Dornen zu tragen, aber noch jung genug um biegsam zu sein. Er lähmte den Soldaten nicht die Hände die die Dornenkrone flochten, er schwieg.

 

In der ganzen Bibel sind Dornen kein Sinnbild für Sünde, sondern ein Sinnbild für die Folgen der Sünde.

Als Adam und Eva gesündigt hatten, verfluchte Gott den Acker, das er Dornen und Disteln tragen sollte. ( 1.Mo.3,17-18)

Auflehnung führt zu Dornen: Stacheln und Stricke sind auf dem Wege der Verkehrten“ steht in Sp. 22,5

Jesus selbst hat das Leben böser Menschen mir Dornen vergleichen. Als er von den falschen Propheten sprach sagte er: An den Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? ( Mt 7,16)

Die Frucht der Sünde sind Dornen – stachelige, spitze, scharfe Dornen.

Wenn die Frucht der Sünde Dornen sind, ist dann nicht die Dornenkrone auf der Stirn Christi ein Bild für die Frucht unserer Sünde, die sein Herz durchbohrte?

Was ist die Frucht der Sünde?Schmach, Angst, Schande, Entmutigung, Sorgen...

Sind unsere Herzen nicht in diesem Dornengestrüpp gefangen?

Jesus war ohne Sünde und er kannte demnach die Auswirkungen auch nicht. Zumindest solange nicht bis er für uns zur Sünde wurde. Dann aber umgaben ihn alle Gefühle der Sünde wie Schatten. Er fühlte sich ängstlich, schuldig und alleine. Sein Schrei am Kreuz: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Hört sich durch und durch nach einem verzweifelten Menschen an. Jesus hat gewusst was auf in zukommt. Er kannte das Drehbuch. Und trotzdem waren wir ihm soviel wert das er seine Himmelkrone, seine grenzenlose Freiheit, seine Herrschaft und seine Macht aufgegeben hat und sich für jeden einzelnen von uns die Dornenkrone aufsetzen lies!

 

Ich werde in eurer Sprache zu euch sprechen“ - Gottes Verheißung durch das Zeichen, das Schild mit der Aufschrift 

 

Joh.19,19-21 steht:

Pilatus schrieb aber auch eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus, der Nazoräer, der König der Juden.

Diese Aufschrift nun lasen viele von den Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und es war geschrieben auf Hebräisch, Lateinisch und Griechisch.

 

Menschen sind manchmal schwer von Begriff. Oder vielleicht ist das auch zu nett ausgedrückt. Sicher kennt ihr folgende Situation.

Es ist Samstagnachmittag. Ihr bekommt die Schwiegereltern zu Besuch. Die Bäder müssen noch geputzt werden, Wäsche gewaschen und das Essen sollte auch noch vorbereitet werden. Langsam aber sicher kommt ihr in Stress.

Mit dem Wunsch um Hilfe wendet ihr euch an euren Mann. „ Ich hab noch so viel zu tun. Ich weiß wirklich nicht ob ich heute Abend noch mit dir was trinken gehen kann. Die Wäsche ist noch nicht fertig und die Bäder müssen noch geputzt werden, und das Essen ist auch noch nicht vorbereitet.“

Was macht euer Mann? „ Das macht nichts Schatz, dann verschieben wir unser Kinobesuch einfach auf nächste Woche. Mach dir keinen Stress.“ Dann bekommst du noch einen Kuss und dann geht er in den Keller um die Werkzeugkiste auszuräumen was er schon seit 7 Wochen vor sich hinschiebt. Uns was denkt ihr dann? So ein Blödmann!

Gott weiß von unserer Begriffstutzigkeit. Er weiß das wir manchmal Zeichen nicht erkennen. Deshalb hat er uns ganz viele gegeben. z.B den Regenbogen oder auch ein Schild über Jesus Kreuz.

In allen vier Evangelien wird dieses Schild erwähnt, an dem sich die Juden so störten. Es steht in den damaligen drei Weltsprachen und Pilatus weigert sich entschieden den Text zu ändern.

Dieses einfache Schild zeigt zwei Wahrheiten über Gottes Wunsch, die Welt zu erreichen.

 

Es gibt niemanden den Gott nicht gebrauchen will.

Diese Aufschrift bringt sofort Frucht. Erinnert euch an die Reaktion des Verbrechers der mit Jesus gekreuzigt wurde. Wenige Augenblicke vor seinem Tod, inmitten rasender Schmerzen, wendet er sich an Jesus und bittet um Gnade.

Er hat gelesen das Jesus der König der Juden ist. Er bittet einen König um Hilfe. Wenn das so war dann war das Schild mit dieser Aufschrift der erste Informationsträger, mit dem die Botschaft vom Kreuz verkündigt wurde.

Gott gebrauchte einen Dornenbusch um Mose zu rufen, und einen Esel um einen Propheten zu überzeugen. Um Jonas Aufmerksamkeit zu gewinnen, gebrauchte Gott einen großen Fisch. Um Menschen auf die Tatsache hinzuweisen das Jesus der König der Juden ist, gebrauchte er Pilatus. Es gibt niemanden den Gott nicht gebrauchen kann!!! Die zweite Wahrheit ist: Es gibt keine Sprache die Gott nicht spricht. Jeder der zufällig vorbeikam konnte die Aufschrift lesen. Hebräisch, Griechisch und Latein waren die Hauptsprachen in der Antike.

 

Dis.: Welche Sprache spricht Gott mit dir?

 

Gott hat verschiedene Arten mit uns zu sprechen. Manchmal spricht er die Sprache des Überflusses. Ist dein Bauch gefüllt und deine Rechnungen sind beglichen? Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk; 2 Kor 9,8

 

Manchmal spricht er auch die Sprache der Not. Vielleicht will er uns damit Vertrauen auf ihn lehren. Macht euch keine Sorgen, denn ich Sorge für euch. Oder werft euer Vertrauen nicht weg auf das große Belohnung steht.

 

Am wenigsten mögen wir die Sprache des Leidens. Leider ist es so das nichts unsere Ohren aufmerksamer macht als ein schwacher Körper.

 

Gott spricht alle Sprachen, auch deine!

In Psalm 32,8 sagt er zu uns:

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen den du gehen sollst, ich will dich mit meinen Augen leiten.

Wenn Jesus sagt meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir dann dürfen wir beruhigt daran festhalten, das wenn Gott zu uns spricht wir es auch verstehen. Ob wir dann danach handeln wollen, ist leider wieder eine ganz andere Sache...

Vielleicht wäre das ein Gebetsanliegen, Herr hilf mir dein Stimme zu verstehen und deinen Willen in meinen Leben umzusetzen.

Ich lasse euch die Wahl“ - Gottes Verheißung durch die zwei Kreuze 

 

Johannes 19,18 steht:

Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.

 

Jeder von von hat schon von Abraham Lincoln gehört. Und auch das er erschossen wurde. Er wurde von einen Schauspieler ermordet. Von John Wilkes Booth. Er war ein mittelmäßiger Schauspieler, der im Schatten seines Bruder Edwin Thomas Booth stand. Edwin war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunders berühmt. Wenn es um Tragödien auf der Bühne ging war Edwin die erste Wahl.

Nachdem John Booth Lincoln ermordet hatte zog sich Edwin von der Bühne zurück. Es wäre sicher so geblieben wäre nicht 1885 etwas passiert das das Leben von Edwin Booth für immer verändert hatte. An einem Bahnhof von New Jersey wurde Edwin Zeuge wie ein junger Mann das Gleichgewicht verlor, und vor einen herannahenden Zug fiel. Edwin zögerte keine Sekunde, er kletterte über die Absperrung und konnte den jungen Mann noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Edwin Booth erkannte den jungen Mann nicht, aber der junge Mann erkannte ihn. Einige Wochen später bekam Edwin Booth einen Brief zugeschickt, den er bis an sein Lebensende bei sich trug. Es war ein Breif von General Adam Budeau, der Edwin Booth dafür dankte, das er das Leben eines Kindes eines amerikanischen Helden, nämlich Abraham Lincoln, gerettet hatte.

Edwin und John Booth hatten beide den selben Vater und die selbe Mutter, trotzdem wählte einer den Tod und der andere das Leben. Diese Geschichte ist kein Einzelfall.

Kain und Abel waren beide Söhne Adams. Abel wählte Gott. Kain wählte Mord. Und Gott ließ es zu.

Abraham und Lot pilgerten beide nach Kanaan. Abraham wählte Gott. Lot wählte Sodom. Und Gott ließ es zu.

David und Saul waren beide Könige von Israel. Davis wählte Gott. Saul wählte die Macht. Und Gott ließ es zu.

Petrus und Judas verleugneten beide ihren Herrn. Petrus suchte Gnade, Judas suchte den Tod. Und Gott ließ es zu.

Zu jeder Zeit und auf jeder Seite der Heiligen Schrift, entdecken wir diese Tatsache: Gott lässt uns die Wahl.

 

Dis.: Welche Wahl lässt uns Gott?

 

Z.B: einer engen und weiten Pforte (Mt,7,13-14)

einen schmalen oder breiten Weg ( Mt7,13-14)

Wir können wählen ob wir auf Fels oder Sand bauen ( Mt 7,24-27)

ob wir Gott oder dem Mammon dienen ( Mt 6,24 )

ob wir zu den Schafen oder Böcken gehören (Mt25,32-33)

Wir können wählen zwischen ewiger Strafe oder ewigem Leben :

Und sie werden hingehen: diese ( die Gott ablehnen ) zur ewigen Strafe, aber die Gerechten ( gerecht gemacht vor Gott durch das Blut Jesu ) in das ewige Leben. (Mt 25,46).

 

Warum wurde Jesus in der Mitte von zwei Verbrechern gekreuzigt? Die Verbrecher standen Jesu gleich nahe und trotzdem trennen sie Welten.

Lies Lk23,39-43

 

Dis.: Warum lädt Jesus den anderen Verbrecher nicht ein? Warum ermahnt er ihn nicht und zeigt ihm was nach seinem Tod auf ihn wartet?

 

Der gute Hirte hat die 99 Schafe verlassen um das eine verlorene zu suchen. Die Hausfrau kehrt die ganze Hütte bis sie die verlorenen Münze gefunden hat. Aber wenn wir uns richtig erinnern tut der Vater des verlorenen Sohnes nichts. Er bezahlt ihm sein Erbe aus und lässt ihn ziehen.

Das Schaf ging schuldlos verloren.

Die Münze wurde aus Unachtsamkeit verloren.

Aber der verlorene Sohn ging absichtlich weg.

Der Vater lies ihm die Wahl und genauso lässt Jesus den beiden Verbrechern die Wahl.

Gott lässt auch uns die Wahl wo wir unsere Ewigkeit verbringen wollen. Er sendet vielleicht mal einen Donner um uns abzuschrecken oder Segnungen um uns anzulocken. Aber letztendlich schweigt er nachdem er alles gesagt hat. Weil er uns liebt und möchte das wir den Weg in Freiheit zu ihm gehen.

Bevor wir auf die Welt kamen hatten wir kein Mitspracherecht. Wir konnten nicht sagen in welche Familie wir geboren werden oder welche Farbe unser Haar haben sollte. Aber wenn es um das Leben nach dem Tod geht haben wir die freie Wahl.

Letztendlich ist es so das alle schlechten Entscheidungen die wir treffen durch eine gute wieder ausgebügelt werden können. Wie bei dem Dieb der sich an Jesus wandte. Sein Leben verlief wohl nicht so optimal wenn er hingerichtet wurde und trotzdem hat diese eine letzte Entscheidung die er traf alles andere wieder wett gemacht. Er hatte die Gewissheit das er nach seinem Tod sein ewiges Leben an der Seite des lebendigen Gottes verbringen darf!

Du hast die Wahl was du aus deinem Leben machst. Du kannst ein halbherziger Christ sein und versuchen dich durch das Leben durchzumogeln oder kannst Nägel mit Köpfen machen und Jesus dein ganzes Herz geben. Noch heute kannst du dich dafür Entscheiden dein laues Christentum an den Nagel am Kreuz zu hängen und einen Neuanfang mit Gott machen.

Gott sagt: Gib mir, mein Kind, dein ganzes Herz! Und du hast die Wahl, du kannst antworten und sagen Ja Herr ich bin bereit dir zu folgen wo immer du mich hinführen willst oder du kannst dich ablenken lassen von deinem Alltag und deinen Sorgen.

Du hast die Wahl!

 

Ich werde euch nicht fallen lassen“ - Gottes Verheißung in dem Weg

 

Der Bibel zufolge haben wir uns von Gott abgewandt. Seine Liebe sein Mitgefühl und seine Fürsorge wollten wir nicht. Im Jesaja 53,6 steht: Wir gingen alle in die Irre..., ein jeder sah auf seinen Weg.

Paulus beschreibt es noch krasser. Er sagt das wir Feinde Gottes geworden sind ( Rö 5,10 ) . Und was genau ist ein Feind? Ein Feind ist ein Gegner, einer, der nicht unwissend sondern mit Absicht verletzt.

Waren wir jemals Feinde Gottes? Haben wir uns jemals gegen den Vater gewandt?

Hast du jemals...

etwas getan, obwohl du wusstest, das Gott nicht wollte das du es tust?

Jemals eines seiner Kinder oder einen Teil seiner Schöpfung verletzt?

Jemals das Werk seines Gegners, des Teufels, unterstützt oder gelobt?

Wenn ja, haben wir dann nicht die Rolle des Feindes übernommen?

 

Die bekannteste Straße der Welt ist die Via Dolorosa, der Leidesweg den Jesus gegangen sein soll auf den Weg zum Hügel von Golgatha. Im 135 nach Christus wurde Jerusalem zerstört, einschließlich der Straßen, deshalb weiß niemand genau welchen Weg Jesus genommen hat, aber wir wissen genau wo der Weg angefangen hat. Nicht erst im Gerichtshof von Pilatus, sondern schon in den Hallen des Himmels.

Jesus kam mit nichts anderen auf diese Welt als mit der Leidenschaft dein Herz zu gewinnen. Er wollte uns mit Gott versöhnen. Im 2 Kor. 5,19 steht: Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber.

Das griechische Wort für versöhnen bedeutet, „ etwas anders machen“. Versöhnung näht das Zerissene wieder zusammen. Hebt Auflehnung auf. Entzündet erkaltete Leidenschaft.

Der Kreuzweg zeigt uns genau wie weit Gott geht, um uns zurückzurufen. In jedem stolpern Jesu sehen wir seine Liebe, das er nicht bereit war liegenzubleiben. Jeder Stein der sich in seine Fußsohlen bohrte konnte ihn nicht aufhalten den Weg weiter zu gehen. Das Kreuz das sie auf seinen zerfetzten Rücken gelegt hatten konnte ihn nicht davon abhalten in Weg bis zum Ende zu gehen. Menschenmengen die am Rand johlten und sich einen Spaß aus Jesu Leid gemacht haben hielten ihn nicht davon ab einen Fuß vor den anderen zu setzen um sein Werk zu vollbringen.

Wenn wir wieder einmal alleine in unserem Kämmerchen sind. Geplagt von Selbstzweifel und Verurteilen uns selber weil wir es nicht geschafft haben standhaft zu bleiben, weil wir wieder gefallen sind dann dürfen wir auf den Kreuzesweg sehen. Jedes einzelne Detail dürfen wir uns ins Gedächtnis rufen. Er hat es für uns getan. Freiwillig. Voller Liebe. Und das obwohl er wusste was wir alles anstellen würden wie oft wir fallen und wie oft wir ihm die kalte Schulter zeigen. Er tat es bewusst! Und das heißt für uns das er uns nicht fallen lassen wird wenn wir zu ihm kommen!

 

Ich habe dich erlöst und ich werde dich bewahren“ - Gottes Verheißung in Blut und Wasser

 

Joh. 19, 34: Einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine ( Jesu) Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.

 

Wir kennen den den Zusammenhang zwischen Blut und Gnade. Wir wissen das ohne das Blutvergießen Jesu keine Vergebung geschieht.

In der Bibel ist Abel der erste der erkannt hat das man zur Vergebung Blut braucht. Er brachte ein Blutopfer für seine Sünden dar. Die Menschen die es ihm nachtaten ziehen sich durch die ganze Bibel, Abraham, Mose, Gideon, Jakob und David. Aber die Reihe endet am Kreuz. Was Abel auf den Feld versuchte, brachte Gott mit seinem Sohn zustande. Nach dem Opfer das Jesus brachte gab es keine Opferordnung mehr. Nach Christi Opfer ist das Blutvergießen unnötig geworden.

Was wir bezahlen mussten, wurde bezahlt. Und was getan werden musste wurde getan. Unschuldiges Blut war erforderlich. Unschuldiges Blut wurde vergossen. Ein für alle Mal. Das Werk für uns ist vollendet, das das Werk IN uns geht weiter.

 

Im Joh. 7, 38-39 steht : Wer an mich glaubt wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; ; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.

In diesem Vers ist Wasser ein Bild von Jesu Werk in uns. Er tut etwas um uns zu ändern Paulus beschreibt es so:

Also, meine Lieben, - wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, das ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist`s, der in euch beides, das Wollen und das Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen.

Kann man Erlöster sein als am Tag seiner Rettung? Nein. Aber man kann in seiner Erlösung wachsen. Es handelt sich um eine abgeschlossene Handlung und eine tägliche Entwicklung.

Das Blut ist Gottes Opfer für uns. Das Wasser ist Gottes Geist für uns. Und wir brauchen beides.Johannes legt großen Wert darauf das wir das wissen. Beides wird erwähnt. Blut und Wasser. Beides ist wichtig, nichts darf vernachlässigt werden. Ja wir sind mit der Bekehrung erlöst und trotzdem fängt unser Christsein hier erst an. Aufhören bei der Erlösung wäre unbefriedigend und falsch. Warum hat Gott uns nicht gleich in den Himmel geholt als wir uns bekehrt haben? Du und ich sind noch aus einem bestimmten Grund auf der Erde, und dieser Grund ist die Verherrlichung Gottes in unserem Dienst!

Joh. 1,29: Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.

Das Blut Jesu bedeckt, verbirgt, verschiebt und verringert unsere Sünden nicht. Es trägt unsere Sünden weg, ein für alle Mal. Gottes Geist verschleiert nicht was wir getan haben oder tun, er führt uns in alle Wahrheit. Er leitet uns und zeigt uns den Weg den wir gehen sollen. Er will uns mit seinen Augen leiten!!

 

 

Wir sollten uns immer wieder vor Augen halten was Jesus am Kreuz für uns getan hat und auch warum er es getan hat. Wir die Wir schuld waren das er gekreuzigt wurde, wir waren es ihm trotzdem wert alles Leiden auf sich zu nehmen. Von der Dornenkrone bis zum Schwamm. Er hat alles für uns getan.

Ein letztes bleibt noch zu sagen:

Das Kreuz ist der Ort an dem wir unser altes Leben gegen ein neues eintauschen können.

Wir sind nicht dazu verpflichtet herrschsüchtig, schlecht gelaunt und missmutig zu bleiben. Jesus verlangt nicht von uns das wir uns weiterhin mit kleinen Lügen und Halbwahrheiten zufrieden geben. Er sagt nicht das wir Eifersüchtig und Ich bezogen durchs Leben gehen müssen. Jesus ist am Kreuz gestorben damit wir die Wahl und die Chance auf ein besseres Leben haben.

WIR MÜSSEN NICHT SO BLEIBEN WIE WIR SIND! WIR DÜRFEN SO WERDEN WIE ER UNS HABEN WILL!

Was es dazu braucht? Ein offenes Herz und den Willen unser altes Leben am Kreuz abzulegen.

Vielleicht ist es an der Zeit nicht mehr um Dinge zu beten die Gott in unser Leben ändern soll ( Bitte gib mir und mach...) sondern um Gott selbst zu beten. Er weiß was wir bedürfen noch EHE wir ihn bitten. Er sorgt für uns das hat er mit seiner Tat am Kreuz mehr als deutlich gemacht, wir können darauf vertrauen. Wir sollten vielleicht anfangen um mehr Gemeinschaft mit ihm zu bitten. Um offene Ohren damit wir ihn hören können. Ein fruchtbares Herz um Ihn dienen zu können. Offene Augen um die Menschen zu sehen denen wir dienen können.

Eigentlich sollte das Kreuz in uns den Wunsch wecken, diesen phantastischen Gott besser kennenzulernen und unser Leben mit ihm zu teilen.

 
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